Spielberichte

Freitag - Vorrunde

Deutschland - Italien 2 : 0 (20:5, 20:11)

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Spiel:

Nr. 1 Freitag, 23. August 2002 16Uhr

Zuschauer:

800

Wetter/Temperatur:

Sonnig 26°

Platzverhältnisse:

Sehr gut

Spieldauer:

30 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Titelverteidiger Deutschland beginnt furios und geht mit 9:1 in Führung. Im weiteren Verlauf kann sich Angreifer Jens Kolb durch variantenreiche Angriffe auszeichnen. Auch die Einwechselung von Niels Pannewig führt zu keinem Bruch im deutschen Spiel. In diesem einseitigen Satz sieht Italien kaum Land und so gewinnt das Team von Bundestrainer Udo Schulz mit 20:5.

2. Satz:
Etwas besser kommen die Italiener in den zweiten Satz und können die deutschen Angriffe von Nils-Christopher Carl entschärfen. Über 5:2 und 6:4 bleibt es bis zum 8:8 spannend. Doch dann drehen die deutschen Spieler auf und ziehen auf 17:8 davon. Im Endeffekt gewinnt Deuschland den Satz ungefährdet mit 20:11 und das Spiel nach einer knappen halben Stunde mit 2:0

Schweiz - Österreich 0 : 2 (13:20, 16:20)

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Spiel:

Nr. 2 Freitag, 23. August 2002 17Uhr

Zuschauer:

800

Wetter/Temperatur:

Sonnig 26°

Platzverhältnisse:

Sehr gut

Spieldauer:

40 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen:

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1. Satz:
Nach einem schönen ersten Punkt an der Leine durch den Schweizer Angreifer Cyrill Schreiber kontert Österreich und kommt durch das Angriffsduo Martin und Dietmar Weiß zu einer 9:3 Führung. Die Einwechselung von Christoph Zehnder bringt die Eidgenossen wieder auf 11:11 heran, doch durch Eigenfehler der Schweizer Angreifer zieht Österreich auf 17:11 davon und gewinnt den ersten Satz mit 20:13.

2. Satz:
Im zweiten Satz führt die Schweiz zwar schnell mit 6:1, doch die Österreicher können den Spieß umdrehen und gehen mit 10:6 in Führung. Auch die Hereinnahme von Oliver Lang bringt für das Schweizer Team nicht den erhofften Erfolg. Nach 17:12 kommen sie zwar nochmal auf 17:15 heran, aber Österreich läßt sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewinnt mit 20:16.


Samstag - Vorrunde

Italien - Tschechien 2:0 (20:6, 20:7)

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Spiel:

Nr. 3 Samstag, 24. August 2002 11Uhr

Zuschauer:

900

Wetter/Temperatur:

leicht bewölkt

Platzverhältnisse:

Sehr gut

Spieldauer:

35 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Nach etwas nervösen Beginn bestimmen die Italiener sicher das Spiel. Schlagmann Thomas Vonmetz erzielt insg. 12 Punkte über die Mitte oder als halblange. Fast schon symptomatisch endet der Satz mit einer Fehlangabe der Tschechen.

2. Satz:
Weiter beherrschen die Italiener das Spiel. Im Gegensatz zur Tschechischen Abwehr findet sich die Italienische kaum gefordert. Schlagmann (ITA) Thomas Vonmetz "setzt" einige sehenswerte lange Bälle.

Schweiz - Dänemark 2:0 (20:10, 20:6)

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Spiel:

Nr. 4 Samstag, 24. August 2002 12Uhr

Zuschauer:

900

Wetter/Temperatur:

leicht bewölkt

Platzverhältnisse:

Sehr gut

Spieldauer:

40 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Noch zu Beginn konnten die Dänen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mithalten, fanden aber keine Möglichkeit die Schweizer Abwehr zu durchbrechen. Im Gegenzug setzte sich der Schweizer Schlagmann Christoph Zehnder mit variablen Schlägen und gutem Leinenspiel in Szene. Nach einer 12:4 Führung der Schweizer leistete sich deren Abwehr einige Unsicherheiten. Die Dänen stellten ihre Eigenfehler ab und kamen dennoch nicht auf mehr als 6 Bälle heran.

2. Satz:
Auf drei Posten neu besetzt begann die Schweiz den 2. Satz. Dänemark wehrt sich Anfangs noch mit einer bravorösen Abwehrschlacht und erntet mehrfach Szenenapplaus. Die Schweiz zeigt sich aber weiter sicher und baut den Vorsprung Ball für Ball aus.

Deutschland - Tschechien 2 : 0 (20:4, 20:5)

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Spiel:

Nr. 5 Samstag, 24. August 2002 13Uhr

Zuschauer:

900

Wetter/Temperatur:

leicht bewölkt

Platzverhältnisse:

Sehr gut

Spieldauer:

25 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Den Tschechen ist der Respekt vor dem Deutschen Team anzumerken. Ohne grosse Anstrengung geht Deutschland 13:1 in Führung. Das Spiel gewinnt Trainingscharakter.

2. Satz:
Deutschland passt sich an und agiert mit "gebremsten Schaum". Das Spiel plätschert dahin und bietet wenig Anlass für Szenenapplaus.

Österreich - Dänemark 2 : 0 (20:6, 20:2)

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Spiel:

Nr. 6 Samstag, 24. August 2002 13:35Uhr

Zuschauer:

900

Wetter/Temperatur:

leicht bewölkt

Platzverhältnisse:

Sehr gut

Spieldauer:

30 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Durch Eigenfehler gerät Österreich in 1:2 Rückstand. Die Dänen können zunächst von der Abwehrleistung her mithalten, haben aber gegen plaziert geschlagene Bälle von Dietmar Weiß keine Chance. Auch der Angriff bleibt zu harmlos.

2. Satz:
Die Österreicher beginnen offensiv. Erst beim 10:1 machen die Dänen ihren ersten Punkt. Praktisch jeder Aufschlag der Dänen kann von den Österreichern optimal angenommen, aufgebaut und mit einem Punkt beendet werden.


Samstag Halbfinals

Deutschland - Schweiz 2:1 (18:20, 20:12, 20:6)

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Halbfinalspiel 1:

Nr. 7 Samstag, 24. August 2002 15:30Uhr

Zuschauer:

1500

Wetter/Temperatur:

sonnig

Platzverhältnisse:

Sehr gut

Spieldauer:

65 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Mit der ersten Angabe und drei tollen Angriffen bringt Cyrill Schreiber die Schweiz mit 4:0 in Führung. Spektakuläre Ballwechsel prägen diesen Satz, die die Schweizer jeweils für sich entscheiden können.
Angaben von Jens Kolb bringen nichts, beim 5:10 nimmt Pannewig das Heft in die Hand. Deutschland findet kein probates Mittel gegen das Schweizer Leinenspiel und kurz/halblange Bälle. Beim 16:16 kann Deutschland erstmals ausgleichen. Nach 17:18 wird der Satz denkbar knapp mit 18:20 entschieden.

2. Satz:
Ausgeglichener Beginn; erstklassige Abwehrreaktionen auf beiden Seiten wechseln mit Unstimmigkeiten bei der Ballannahme. Jetzt schlägt die Stunde von Pannewig (6:6), der ein As nach dem andern setzt, unterstützt von einer starken Abwehrleistung von Sascha Ball und Lutz Meyer.

3. Satz:
Zu Beginn des Entscheidungssatzes zeigt der junge Schweizer Cyrill Schreiber Nerven und trägt mit zwei Fehlangaben zum 0:4 Rückstand bei. Es folgt eine ausgeglichene Spielzeit. Nach dem Seitenwechsel (10:5) gelingt den Schweizern nichts mehr, Pannewig kann einen Ball nach dem andern versenken.

Österreich - Italien 2:0 (20:7, 20:6)

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Halbfinalspiel 2:

Nr. 8 Samstag, 24. August 2002 17:30Uhr

Zuschauer:

1500

Wetter/Temperatur:

sonnig

Platzverhältnisse:

Sehr gut

Spieldauer:

40 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Auch ohne Dietmar Weiß beginnt Österreich genauso konsequent wie in den anderen Spielen vorher und läßt keine Minute Zweifel aufkommen, wer hier den Ton angiebt. Italien wird in die Abwehr gedrängt, holt sich dabei immer wieder den Applaus der Zuschauer. Nach 1:5 halten die Spieler aus Bozen bis zum 5:8 sogar mit. Danach macht Österreich wieder das Spiel und zieht auf 15:6 davon.

2. Satz:
Österreich beginnt erneut ohne den Hauptangreifer Dietmar Weiß. Der Italienische Trainer Uli Richter setzt dem vier junge Spieler und den Routinier Thomas Koler entgegen. Sicher und druckvoll punktet der Favorit über 8:1, 14:3 zum Sieg.


Sonntag - Finalspiele


Platz 4 und 5 Tschechien - Dänemark 0 : 2 (11:20, 15:20)

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Spiel um Platz 5:

Nr. 9 Sonntag, 25. August 2002 11:00Uhr

Zuschauer:

Wetter/Temperatur:

Platzverhältnisse:

Spieldauer:

Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Wie erwartet kontrollieren die Dänen das Spiel. Aus einer sicheren Abwehr heraus bauen die Dänen Angriff um Angriff auf. Beim 7:3 erletzt sich Holm Hansen, welcher durch Reiner Asmussen ersetzt wird, der sich wiederum mit guten Abwehrreaktionen in Szene setzen kann. Die Tschechen spielen zu drucklos, zudem machen sie sich durch Leichtsinnsfehler in der Defensive das Leben schwer.

2. Satz:
Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Die Dänen spielen überlegen. Die Tschechen haben dem wenig entgegenzusetzen. Auch die Nachlässigkeiten der Dänen gegen Ende des Satzes wissen die Tschechen nicht mehr zu nutzen.

Platz 3 und 4: Schweiz - Italien 2 : 0 (20:13, 20:9)

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Spiel um Platz 3:

Nr. 10 Sonntag, 25. August 2002 12:15Uhr

Zuschauer: 1900

Wetter/Temperatur:

bewölkt, trocken

Platzverhältnisse:

sehr gut

Spieldauer:

40 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Den 1. Satz bestimmen die beiden jungen Schläger Vonmetz (Italien, 16 Jahre) und Schreiber (Schweiz, 18 Jahre). Italien profitiert zunächst on einigen Angabefehlern und führt überraschend 4:1, bis zum 13:13 ein ausgeglichenes Spiel. Dann setzen sich die Schweizer mit dem stärkeren Angriff ab.

2. Satz:
Die Schweizer setzen im Angriff Christoph Zehnder und Oliver Lang ein. Auf der anderen Seite kann der Italienische Angriff die Schweizer Abwehr nicht mehr ausreichend unter Druck setzen, nur ein direkter Punkt durch einen kurzen Ball. Die Schweizer schlagen fehlerfrei und ziehen nach einem anfänglichen 4:4 davon.

Finale: Deutschland - Österreich 0 : 3 (8:20, 13:20, 11:20)

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Finale:

Nr. 11 Sonntag, 25. August 2002 13:30Uhr

Zuschauer:

2000

Wetter/Temperatur:

wechselnd bewölkt bis sonnig

Platzverhältnisse:

sehr gut, trocken

Spieldauer:

65 Minuten

Besonderheiten:


Spielberichtsbogen

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1. Satz:
Deutschland hat Aufschlag, bringt aber nicht den nötigen Druck. Auch kurze Bälle werden von den Österreichern sicher abgewehrt. Dietmar und insbesondere Martin Wiess bezwingt die deutsche Abwehr mehrfach durch spektakuläre lange Bälle. Im Gegensatz dazu bringt Pannewig kaum eine Ball durch. Die Bälle haben nicht die nötige Länge oder gehen ins Aus. Der Satz geht mit 20:8 an das Team Austria, dass perfekten Faustball gezeigt hat.

2. Satz:
Jens Kolb übernimmt im zweiten Satz die Angaben. Deutschland zeigt sich stärker und geht 3:1 in Führung. Auch die Österreicher steigern sich nochmal, ein Weltklassespiel. Nach dem 4:7 für Österreich dominieren die Österreicher klar. Mit hervorragenden Abwehrleistungen und von Martin und Dietmar Weiss unerreichbar verwandelten Bällen gewinnt auch diesen Satz Österreich klar.

3. Satz:
Österreich spielt einen Spitze-Faustball. Es ist kaum auszurechnen, was Martin und Dietmar Weiss mit den traumhaften Zuspiel von Kapitän Martin Fels anstellen. Variable, wie wuchtige lange Bälle stellen die deutsche Abwehr ebenso vor unlösbaren Aufgaben wie die Sprungangaben von Martin Weiss. Im Angriff der Deutschen wechseln sich Nils Pannewig und Jens Kolb ab, kommen aber nur selten "durch", der deutsche Angriff bleibt zu schwach. Beim Stand von 10:13 keimt nochmal kurz Hoffnung auf, als durch 2 Fehler bei Österreich den Deutschen 3 Bälle in Folge gelingen. Diese Hoffnung wird aber von Marin Weiss mit einem "Schuss wie ein Strich" wieder erstickt. Österreich lässt sich den Erfolg nicht mehr nehmen und zieht 10:18 davon. Team Austria gewinnt dank des Weltklasse-Angriffs verdient.